Traum der Astronomen: Der Gamsberg
Traum der Astronomen: Der Gamsberg

Der Gamsberg in Namibia gehört weltweit zu den besten Plätzen für Astronomen: 220 astronomisch nutzbare Nächte pro Jahr mit extrem geringer Luftunruhe stellen ihn in eine Reihe mit berühmten Observatorien auf La Palma, Hawaii oder in der chilenischen Atacama-Wüste. Ursprünglich als Standort für eine Großsternwarte des Max-Planck-Institutes für Astronomie vorgesehen, steht der Gamsberg heute den Amateurastronomen der IAS zu Verfügung.

Gästefarm Hakos mit IAS-Sternwarte
Gästefarm Hakos mit IAS-Sternwarte

In Sichtweite des Gamsbergs unterhält die IAS auf der Gästefarm Hakos ein weiteres, bestens ausgestattetes Observatorium. Die Beobachtungsverhältnisse sind auf Hakos annähernd so ideal wie auf dem Gamsberg. Hier stehen eine Rolldach-Doppelsternwarte mit einem 50-cm-Cassegrain-Teleskop und einem 50-cm-Newton-Astrograph sowie ein 4,2-m-Kuppelgebäude mit einem 50-cm-Ritchey-Chrétien-Teleskop. Ein weiteres Rolldach schützt unser C14 auf einer großen Gabelmontierung. Außensäulen mit Gemini- und Fornax-Montierung können eigene Teleskope oder die vereinseigenen C11 oder Takahashi Epsilon 160 aufnehmen.

Als Attraktion und künftiges leistungsfähigstes Instrument befindet sich unser neuer 80-cm-Newton auf einer azimutalen Gabelmontierung aktuell im Testbetrieb. Das Gerät erreichte im Januar via Schiffsfracht Namibia und wurde in März von einer enthusiastischen Mannschaft aufgebaut. Noch fehlt der Dachantrieb, aber die ersten Tests zeigen schon das Potential von 80 cm unter namibischem Himmel. Man darf gespannt sein.....