Zusammenfassung
Ausgelöst durch einen Beobachtungsaufruf im BAV-Forum wurde von mir Ende 2024 eine CCD-Überwachung des Bedeckungsveränderlichen BM Ori gestartet. Nach einer Optimierung der Beobachtungsbedingungen im September 2025 wurde der Veränderliche bis Anfang November 2025 in nunmehr 22 Nächten (≈ 90 Stunden) sowohl im CV-Band als auch in RGB überwacht. Die Beobachtung wurden mit gleichzeitig erfolgten visuellen Schätzungen verglichen [5][13]. Die visuellen Schätzungen liegen beträchtlich (bis zu 3 mag) unter den Messwerten. In dieser Arbeit werden die Ursachen hierfür diskutiert. Während der Überwachung wurden außerhalb der bekannten Minima keine ungewöhnlichen Lichtschwächungen gefunden. Auch die schwache Abbildung des BM Ori auf der historischen Aufnahme des Trapez
von Henry Draper aus dem Jahre 1880 [15][16] wird erläutert und kann nicht als Beleg für ungewöhnliche Lichtschwächungen des BM Ori angesehen werden.
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Zusammenfassung
BM Ori ist ein Bedeckungsveränderlicher, bei dem man in nur wenigen Jahren zwischen 1968 und 2011 eine erstaunliche Änderung der Form der Lichtkurve - insbesondere des Hauptminimums - beobachten konnte.
In der vorliegenden Arbeit wird speziell auf das Hauptminimum vom 10./11. November 2025 eingegangen. Eine konstante Phase im Hauptminimum wurde nicht mehr beobachtet: entsprechend ist „d“ ≤ 0.01 [d]. Zusammen mit zuvor beobachteten Minima (Dezember 2024 und alle Daten aus 2025) erscheint eine Verspätung des Minimums um ca. 40 ± 20 Minuten nunmehr gesichert. Daraus ergeben sich neue instantane (heliozentrische) Elemente: E0 = 2460990.483 ± 0.015 und P = 6.470559 ± 0.000007 [d].
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Ein Near-Earth Asteroid wird zum Kometen: auf dieser Aufnahme, die wenige Tage nach der Entdeckung gemacht wurde sieht man schon einen kleinen Schweifansatz.
Wie und warum Asteroiden beobachten...
Was kommt uns oft näher als erwünscht ... Asteroiden ...
Hier ein Link zu solchen Asteroiden: Asteroid stürzt vor der Küste der Normandie auf die Erde
Oder Meteoriten (wenn sie dann auf die Erde gefallen sind). Es passiert gar nicht so selten, erst kürzlich hier in der Nähe meines Wohnorts Hamburg, in Elmshorn: oft noch zuvor als Feuerkugel beobachtet: Der Meteoritenfall von Elmshorn
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Weiterlesen: Erdnahe Asteroiden mit dem IAS Remote Teleskop beobachten
Während seines Aufenthalts 2018 auf Hakos hat IAS-Mitglied Patrick Ditz Messungen der Himmelsqualität mit dem Unihedron SQM Messgerät vorgenommen.
Hier kann man messtechnisch sehen, welch beeindruckend dunkler Himmel auf der IAS-Sternwarte Hakos zu finden ist. Auch das visuell bemerkbare Phänomen, dass es dunkler wird, wenn die Milchstraße untergeht, zeigt die Kurve der Messwerte.
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