Über den Standort Namibia
02.08.2006

Namibia fasziniert durch seine monumentalen Wüsten- und Berglandschaften ebenso wie durch seine vielfältige Tierwelt und durch seinen atemberaubenden Sternenhimmel. Aufgrund der extrem dünnen Besiedlung – auf mehr als der doppelten Fläche Deutschlands verteilen sich weniger als 2 Millionen Menschen – gibt es außerhalb der Städte so gut wie keine Lichtverschmutzung. Die trockene Luft trägt zu einem extrem klaren, transparenten und ruhigen Sternenhimmel bei.

Wüstenlandschaft in Namibia
Namibias Wüstenklima bietet ideale Voraussetzungen für den Amateurastronomen.

Während des Winters auf der Südhalbkugel, im Juni und Juli, ist die beste Beobachtungszeit. Dann wandert das Zentrum der Milchstraße im Sternbild Schütze durch den Zenit und leuchtet so hell, dass ein Schattenwurf entsteht.

Namibia ist seit seiner Unabhängigkeit von Südafrika im Jahre 1990 politisch stabil und ein beliebtes Reiseziel. Die Hauptstadt Windhoek ist bequem von vielen europäischen Flughäfen aus zu erreichen.

Der Zeitunterschied zu MEZ beträgt nur eine Stunde. Die Landessprache ist Englisch, doch sprechen sehr viele Einwohner Deutsch.

Tierwelt in Namibia
Auf Foto-Safaris lassen sich zahlreiche Wildtiere aus nächster Nähe beobachten
 

Das Klima ist trocken und warm, spezielle Impfungen sind hier nicht notwendig. Lediglich bei Ausflügen in den äußersten Norden sollte während der Regenzeit eine Malaria-Prophylaxe durchgeführt werden.

Namibia bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten und ist touristisch gut erschlossen, ohne jedoch das Phänomen des Massentourismus zu kennen. Es ist daher ein ideales Ziel für individuell reisende Astronomen und Familien.