| Astrofotografie mit DSLR-Kameras |
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| Geschrieben von Werner Roßnagel | |
| 05.12.2005 | |
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Seite 9 von 9 FazitMit den DSLR-Kameras hat eine neue Ära in der Astrofotografie begonnen. Wer gewisse Einschränkungen im Ha-Bereich in Kauf nimmt, erhält heute für weniger als 700€ eine ausgezeichnete Astrokamera, die dazu noch ohne Einschränkungen als normale Spiegelreflexkameras einsetzbar ist. Etwas teurer sind Ha-taugliche Spezialversionen. ![]() Abb. 7: Helixnebel NGC 7923 DSLR-Kameras eignen sich hervorragend zum Einsatz mit unseren lichtstarken Instrumenten. Das Optimum bildet hierbei zur Zeit das Takahashi Epsilon 160 mit f/3,3 bei f = 530mm. Optimal weiterhin, sobald die Justierarbeiten abgeschlossen sind und ein Off-Axis-Guider für DSLR zur Verfügung steht, die AK2 mit f/3,7 bei f = 1648mm. In einem ähnlichen Bereich liegt der Primärfokus des im nächsten Jahr verfügbaren Keller-Cassegrain mit f/3 bei f = 1500mm. Die Krönung wird das große Teleskop auf dem Gamsberg bilden mit f/4,7 bei f = 3000mm. Aber auch an den längeren Brennweiten bei kleinerem Öffnungsverhältnis ergeben sich genügend Einsatzmöglichkeiten. Der Anfänger erreicht mit Einzelbildern von 5 bis 10 Minuten Belichtungszeit schon Beachtliches. Bei Korrektur des periodischen Fehlers und guter Aufstellung sind solche Aufnahmen sogar ohne Guiding und ohne PC-Anschluss möglich. Wer mehr will, muss mehr Aufwand betreiben. Er hat aber dann fast alle Möglichkeiten, die bis heute noch den aufwändig gekühlten CCD-Kameras vorbehalten blieben, insbesondere, wenn es in Zukunft gelingt, das thermische Rauschen der CMOS-Sensoren noch weiter zu reduzieren. |






