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Astrofotografie mit DSLR-Kameras PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Werner Roßnagel   
04.12.2005

Nach ersten Erfahrungen entschloss ich mich dann, den kamerainternen Dunkelbildabzug zu verwenden. Hierbei wird nach jeder Aufnahme automatisch noch ein Dunkelbild mit derselben Belichtungszeit aufgenommen und dann direkt vom Bild abgezogen. Die Aufnahmezeit verdoppelt sich hierdurch zwar, doch spart man mindes­tens ebensoviel Zeit bei der nachträglichen Bearbeitung und die Ergebnisse sind optimal.

Lagunenebel M8
Abb.6: Lagunenebel M8

Die Fokussierung am Takahashi ist etwas problema­tisch, da nur ein normaler Zahnstangentrieb zur Verfü­gung steht und damit auf hundertstel mm eingestellt wer­den muss. Dies klappte nicht immer hundertprozentig, da­zu kam wechselhaftes Seeing und gelegentlich der be­kann­te Hakossturm an meinem völlig ungeschützten Beo­bach­tungsplatz. Zwi­schen­durch musste das Ta­kahashi neu justiert werden, da sich eine Justierschraube völlig gelöst hatte. Trotzdem sind einige - für meine Ver­hält­nis­se - her­vorragende Aufnah­men dabei entstan­den, die al­les über­trafen, was ich bisher mit chemischer Fotografie in fünf Hakosjah­ren erreicht hatte. Abb.5 bis Abb.7 zei­gen ei­nige die­ser Aufnah­men, die natürlich beim Druck­verfahren unserer Mit­tei­lungen nur beschränkt aus­sagefähig sind. In voller Far­be, aber natürlich immer noch mit reduzierter Auflö­sung können diese Aufnahmen und viele weitere von Carsten Jacobs und mir in unserem Website-Bildarchiv be­trachtet werden.