| Astrofotografie mit DSLR-Kameras |
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| Geschrieben von Werner Roßnagel | |
| 05.12.2005 | |
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Seite 8 von 9 Nach ersten Erfahrungen entschloss ich mich dann, den kamerainternen Dunkelbildabzug zu verwenden. Hierbei wird nach jeder Aufnahme automatisch noch ein Dunkelbild mit derselben Belichtungszeit aufgenommen und dann direkt vom Bild abgezogen. Die Aufnahmezeit verdoppelt sich hierdurch zwar, doch spart man mindestens ebensoviel Zeit bei der nachträglichen Bearbeitung und die Ergebnisse sind optimal. ![]() Abb.6: Lagunenebel M8 Die Fokussierung am Takahashi ist etwas problematisch, da nur ein normaler Zahnstangentrieb zur Verfügung steht und damit auf hundertstel mm eingestellt werden muss. Dies klappte nicht immer hundertprozentig, dazu kam wechselhaftes Seeing und gelegentlich der bekannte Hakossturm an meinem völlig ungeschützten Beobachtungsplatz. Zwischendurch musste das Takahashi neu justiert werden, da sich eine Justierschraube völlig gelöst hatte. Trotzdem sind einige - für meine Verhältnisse - hervorragende Aufnahmen dabei entstanden, die alles übertrafen, was ich bisher mit chemischer Fotografie in fünf Hakosjahren erreicht hatte. Abb.5 bis Abb.7 zeigen einige dieser Aufnahmen, die natürlich beim Druckverfahren unserer Mitteilungen nur beschränkt aussagefähig sind. In voller Farbe, aber natürlich immer noch mit reduzierter Auflösung können diese Aufnahmen und viele weitere von Carsten Jacobs und mir in unserem Website-Bildarchiv betrachtet werden. |





