| Astrofotografie mit DSLR-Kameras |
|
|
|
| Geschrieben von Werner Roßnagel | |
| 05.12.2005 | |
|
Seite 7 von 9 Belichtet werden muss mit einem separaten Timer, da sonst, selbst mit Computersteuerung der Kamera, nur die Festzeiten bis 30sec zur Verfügung stehen. Dieser Timer ist als Sonderzubehör zur EOS erhältlich. Ebenfalls empfehlenswert ist ein 12V-Batterieadapter, den die Firma Hutech für die EOS-Kameras anbietet. Mein Arbeitsplatz im Freien war ausgerüstet mit einer 90Ah-Wanderbatterie an der ein Centrino-Notebook (Dell), eine STV-Nachführkamera, die EOS 20D und der Teleskopantrieb mit Steuerung angeschlossen war. Bei zehnstündigem Dauerbetrieb zeigte die Batterie am Morgen immer noch über 12 V und war damit noch mindestens halb voll, ein Zeichen dafür, dass unsere Batterie- und Solarkapazität bei Einsatz von stromsparenden Geräten durchaus ausreichend dimensioniert ist. Ein gewisses Problem war der Dunkelbildabzug, der bei Aufnahmezeiten über fünf Minuten erforderlich wird und deutliche Verbesserungen bringt. Am effektivsten ist es, wenn man für eine ganze Serie jeweils nur ein einzelnes Dunkelbild aufnimmt. Der Dunkelbildabzug muss aber dann mit irgendeinem Bildbearbeitungsprogramm wie z.B. Photoshop vorgenommen werden. Dunkelbildabzug ist aber (noch) nicht im RAW-Format möglich, deswegen muss das Bild erst in Bitmap konvertiert werden, wobei allerdings immer gewisse Bildverarbeitungen vorgenommen werden, die man nicht zu 100% im Griff hat. Beste Ergebnisse erhielt man deshalb erst, wenn man mit 16Bit-TIFF arbeitete, hier dann allerdings, wie oben dargestellt, bereits mit 48MB-Dateien und entsprechenden Verarbeitungszeiten. |




