| Astrofotografie mit DSLR-Kameras |
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| Geschrieben von Werner Roßnagel | |
| 05.12.2005 | |
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Seite 6 von 9 Praktischer EinsatzIm Frühjahr 2005 hatte ich meine Hutech-EOS20D bekommen und konnte nur wenige Testaufnahmen durchführen, bevor ich sie, sozusagen jungfräulich, im September mit nach Namibia nahm. Fast gleichzeitig und unabhängig von mir hatte Carsten Jacobs dieselbe Kamera bei Hutech geordert und erhalten, so dass wir beide sozusagen „First Light“ in Namibia hatten und uns gut austauschen konnten. An und für sich hatte ich die Astrokamera AK2 gebucht. Da aber mit den vorhandenen Mitteln mit der EOS 20D kein Off-Axis-Guiding an der AK2 möglich war und K.-L. Bath umfangreiche Arbeiten vorhatte, versuchte ich mich am Takahashi Epsilon 160 auf der Außensäule 3 mit der Gemini-Montierung. Da am Takahashi infolge des geringen Backfokus auch kein Off-Axis-Guiding möglich war, arbeitete ich mit meiner STV an einem kleinen Leitrohr, das Lutz Bath gerade erübrigen konnte (Abb.4). ![]() Abb. 4: Luftiger Arbeitsplatz an Außensäule 3 Das Takahashi arbeitet nicht mit normalem T2-Anschluss, da bei dem großen Öffnungsverhältnis f/3,3 sonst bereits deutliche Vignettierung auftritt. Es gibt einen speziellen und größeren Wide-T-Adapter, der aber nun speziell für jede Kamera beschafft werden muss. Auf Hakos gab es nur einen entsprechenden Minolta-Adapter. Durch Kombination und Umbau von vorhandenen EOS-T2-Adaptern wurde doch ein Anschluss möglich. In der Zwischenzeit ist aber der spezielle EOS-Adapter beschafft und beim Zubehör des Takahashi zu finden. Leitsternsuche und Nachführung mit der STV klappten trotz des etwas improvisierten Aufbaus mit dem kleinen Leitrohr meist hervorragend. Gab es doch Nachführfehler, so lag es meist daran, dass irgendwelche Schrauben am Leitrohr nicht richtig angezogen waren. |





