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Astrofotografie mit DSLR-Kameras PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Werner Roßnagel   
04.12.2005
Aus diesem Grund kamen zunächst nur hermetisch ge­schlossene Kompaktkameras mit festen Objektiven, in der Regel mit 3-fach-Zooms auf den Markt. Auch hiermit ex­perimentierten Astrofotografen, allerdings waren nur Himmelsaufnahmen mit den eingebauten Objektiven oder Aufnahmen durch das Okular möglich. Bis zu 20 Linsen im Strahlengang begrenzten die Einsatzmöglichkeiten. Trotzdem gab es beachtenswerte Aufnahmen von Sonne, Mond und Planeten. Insbesondere für Planetenaufnahmen sind sie immer noch im Einsatz, aber weitgehend abgelöst durch billige Webcams, die Aufaddierung und Mittelung von tausend und mehr Bildern erlauben.

In der Zwischenzeit haben alle großen Kameraherstel­ler auch DSLR-Kameras im Programm. Der Vorteil: grö­ßere Chips gegenüber Kompaktkameras, dadurch höhere Empfindlichkeit, Normalobjektive der entsprechenden KB-Kameras sind verwendbar. Die Standardchipgröße entspricht etwa dem APS-Format, das ergibt mit dem KB-Objektiv eine Bildverkleinerung bzw. eine effektive Brennweitenverlängerung um den Faktor 1,5-1,6. Profes­sio­nelle DSLR-Kameras (z.B. Canon EOS 5D) arbeiten be­reits mit Vollformatchips, d.h. Chips im KB-Format. Ob dieses Format sich weiter verbreitet oder nur im Pro­fibe­reich angesiedelt bleiben wird, ist im Moment noch offen. Darüber wird wohl der Markt entscheiden.

Wie gut eignen sich nun diese neuen DSLR-Kameras für die Astrofotografie?