| Astrofotografie mit DSLR-Kameras |
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| Geschrieben von Werner Roßnagel | |
| 05.12.2005 | |
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Seite 2 von 9 Aus diesem Grund kamen zunächst nur hermetisch geschlossene Kompaktkameras mit festen Objektiven, in der Regel mit 3-fach-Zooms auf den Markt. Auch hiermit experimentierten Astrofotografen, allerdings waren nur Himmelsaufnahmen mit den eingebauten Objektiven oder Aufnahmen durch das Okular möglich. Bis zu 20 Linsen im Strahlengang begrenzten die Einsatzmöglichkeiten. Trotzdem gab es beachtenswerte Aufnahmen von Sonne, Mond und Planeten. Insbesondere für Planetenaufnahmen sind sie immer noch im Einsatz, aber weitgehend abgelöst durch billige Webcams, die Aufaddierung und Mittelung von tausend und mehr Bildern erlauben. In der Zwischenzeit haben alle großen Kamerahersteller auch DSLR-Kameras im Programm. Der Vorteil: größere Chips gegenüber Kompaktkameras, dadurch höhere Empfindlichkeit, Normalobjektive der entsprechenden KB-Kameras sind verwendbar. Die Standardchipgröße entspricht etwa dem APS-Format, das ergibt mit dem KB-Objektiv eine Bildverkleinerung bzw. eine effektive Brennweitenverlängerung um den Faktor 1,5-1,6. Professionelle DSLR-Kameras (z.B. Canon EOS 5D) arbeiten bereits mit Vollformatchips, d.h. Chips im KB-Format. Ob dieses Format sich weiter verbreitet oder nur im Profibereich angesiedelt bleiben wird, ist im Moment noch offen. Darüber wird wohl der Markt entscheiden. Wie gut eignen sich nun diese neuen DSLR-Kameras für die Astrofotografie? |




