| Astrofotografie mit DSLR-Kameras |
|
|
|
| Geschrieben von Werner Roßnagel | |
| 05.12.2005 | |
|
Seite 1 von 9 ![]() Venus über Hakos Es wird langsam Zeit für den Astrofotografen, sich nach den Alternativen im digitalen Bereich umzuschauen. Hier gibt es natürlich schon seit einiger Zeit die CCD-Astrokameras von SBIG und anderen Herstellern. Hervorragend geeignet für alle Aspekte der Astronomie, aber bei großen Chips immer noch unerschwinglich teuer und nur mit PCs oder Laptops zu bedienen. Farbfotografien sind mit RGB-Filtern möglich, aber aufwändig und zeitraubend. Die Domäne der CCD-Astrokameras sind die Grenzbereiche der Empfindlichkeit, Aufnahmen mit Schmalbandfiltern, Aufnahmen mit messtechnischer Verarbeitung z.B. bei der Beobachtung von Veränderlichen. Seit einiger Zeit sind jetzt digitale Spiegelreflexkameras auf dem Markt, auch DSLR-Kameras genannt (DSLR = Digital Single Lens Reflex), die auch zur Astrofotografie eingesetzt werden können. Zu Preisen, die nicht billig, aber doch für den Astroamateur erschwinglich sind. Die DSLR-Kamera hat den Vorteil, dass sie ohne Objektiv direkt am Teleskop eingesetzt werden kann. Daraus ergibt sich allerdings auch ihr schwerwiegendster Nachteil: die potentielle Verschmutzung des Sensors bzw. der Filterscheibe davor. Insbesondere bei langbrennweitigen Objektiven bzw. kleinen Öffnungsverhältnissen ist das ein fast unlösbares Problem, dem man nur mit peinlichster Sauberkeit, komplizierten Reinigungsprozeduren oder zur Not und in gewissem Umfang mit Flatfield-Bildern beikommt. |






